Anti-Aging: Straffe & jugendliche Haut als Schönheitsideal

Mit exquisiten Produkten & innovativer Technik gegen Falten & Alterserscheinungen

Der kritische Blick in den Spiegel bringt sie gnadenlos zum Vorschein: Falten und diverse andere Alterserscheinungen der Haut. In Zeiten, in denen Jugendlichkeit und perfektes Aussehen immer mehr an Bedeutung gewinnen, sind Zeichen der Hautalterung allerdings für die meisten Menschen eher höchst unwillkommene Begleiterscheinungen des Älterwerdens. Nicht umsonst boomt der Anti-Aging Markt und findet zahlreiche Anhänger in der Altersklasse 30+. Die Zahl der Männer, die sich in Sachen Schönheit auf den OP-Tisch legen, steigt seit Jahren kontinuierlich an. 73 Prozent aller Frauen nutzen Anti-Aging Produkte, um Falten vorzubeugen und die Tiefe bereits vorhandener Falten zu verringern. Keine Frage, das Geschäft mit der Schönheit ist zum globalen Trend geworden, der mit einem Marktvolumen von 1.026 Milliarden US-Dollar weltweit das größte Wachstumssegment in der Wellness-Industrie darstellt. Was aber ist mit all jenen Beauty-Anhängern, die weder den passenden Geldbeutel für überteuerte Kosmetikanwendungen besitzen, noch die Risiken einer Schönheits-OP tragen möchten? Gibt es bereits professionelle und bezahlbare Anti-Age Behandlungen für den Hausgebrauch? Wie wirken sie? Wie entstehen überhaupt Falten? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten.

Anti-Aging: Das sollten Sie wissen

Was ist eigentlich Anti-Aging?

Was sind Anti-Aging Produkte?

Wie entstand Anti-Aging überhaupt?

Was ist eine Anti-Aging Behandlung?

Was bringt eine Anti-Aging Behandlung und in welchen Bereichen des menschlichen Körpers wirkt sie?

Funktionen & Aufgaben der Haut

Weshalb bezeichnet man die Haut als größtes Organ?

Was verrät die Haut über den Menschen?

Wie viele Schichten hat die Haut?

Wie oft erneuert sich die menschliche Haut?

Wieviel Haut verliert ein Mensch am Tag/Leben?

Gibt es Unterschiede zwischen Männer- und Frauenhaut?

Alterungsprozess der Haut

Wo ist die menschliche Haut am dünnsten & faltenempfindlichsten?

Ab wann spricht man von reifer Haut?

Ab wann und wodurch altert die Haut?

Was passiert mit der Haut im Alterungsprozess?

Kann man dem Alterungsprozess vorbeugen?

Falten als Zeichen der Hautalterung

Wie entstehen Falten?

Wie viele Falten sind normal?

Welche Faltenarten gibt es?

Woran erkenne ich erste Altersfältchen?

Was ist nun wichtig zu tun?

Anti-Aging in der Praxis

Wie finde ich die richtige Anti-Aging Pflege?

Wie wirkt eine Anti-Aging Pflege auf die menschliche Haut?

Ab welchem Alter sollte man Anti-Aging Produkte verwenden?

Welche Anti-Aging Creme nimmt man ab 20/30/40?

Ist das empfohlene Alter für den Beginn einer Anti-Aging Pflege bei Männern und Frauen gleich?

Woraus besteht eine wirkungsvolle, perfekt aufeinander abgestimmte Anti Aging Pflege?

Kann ich selbst eine Anti-Aging Behandlung durchführen oder muss ich dafür zur Kosmetikerin gehen?

Wie lange sollte man eine Anti-Aging Behandlung durchführen?

Woran erkenne ich eine gute Anti-Aging Pflege?

Wirkt eine Anti-Aging Kosmetik wie Botox?

Sie haben weitere Fragen?

Anti-Aging: Das sollten Sie wissen

Was ist eigentlich Anti-Aging?

Anti-Aging, zu Deutsch Altershemmung, bezeichnet Maßnahmen, um das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern und die Lebensqualität und Schönheit auch im hohen Alter möglichst lange zu erhalten. Der Begriff „Anti-Aging“ ist gesetzlich nicht geschützt und kann in verschiedenen Zusammenhängen genutzt werden. Er wird daher in vielen Branchen und Industriebereichen verwendet, beispielsweise in der Medizin, der Kosmetikindustrie, der Ernährungswissenschaft und der Nahrungsergänzungsmittelindustrie. Auch Schönheitsoperationen werden teilweise den Anti-Aging Maßnahmen zugeschrieben.

Was sind Anti-Aging Produkte?

Nahrungsergänzungsmittel, Produkte zur Hautpflege, Hormonersatztherapien, Tabletten etc: Das Spektrum der Anti-Aging Produkte ist groß und umschließt alle Produkte, welche die Alterungsprozesse im menschlichen Körper und die Alterungserscheinungen der Haut gezielt verlangsamen sollen. Googelt man den Begriff „Anti-Aging Produkte“ stößt man allerdings überwiegend auf Hautpflege Produkte, die Falten reduzieren sollen, beispielsweise Hautcremes mit Hyaluronsäure oder Melatonin. Somit wird klar, welch hohen Stellenwert ein jugendliches Aussehen und eine schöne, straffe und faltenfreie Haut besitzen. Kein Wunder, denn wer jünger aussieht, ist attraktiver und fühlt sich dadurch auch fitter.

Wie entstand Anti-Aging überhaupt?

Der Wunsch nach ewiger Jugend und Unsterblichkeit ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Der Heilige Gral in der Artussage, die Unverwundbarkeit Siegfrieds in der Nibelungensage, der Unsterblichkeitskult im Alten Ägypten: Nach bleibender Jugend, Schönheit und Unvergänglichkeit wird bereits seit Jahrtausenden gestrebt. Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit ist in der Geschichte vieler Völker zu finden, zieht sich durch zahlreiche Zeitepochen und ist gewissermaßen ein Vorläufer des heutigen Anti-Agings. Zugleich ist die Geschichte des Anti-Agings eng mit der Medizingeschichte verbunden, denn nur mit medizinischem, biologischem und kosmetischem Wissen ist es überhaupt möglich, die Alterungsprozesse des menschlichen Körpers zu verstehen und zu verlangsamen. So können Lebensqualität und Schönheit heute mehr denn je durch gezielte Anti-Aging Maßnahmen bis ins hohe Alter positiv beeinflusst werden. Medizin und Wissenschaft haben bis zum heutigen Anti-Aging also bereits einen langen Weg hinter sich gelegt:

Anti-Aging in der Antike

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Kleopatra VII.

Schon die alten Ägypter, Römer und Griechen setzten sich mit einer Verhinderung des Altersprozesses und der Unsterblichkeit auseinander. Aus dem vor etwa 3500 Jahren in Ägypten entstandenen Papyrus Eber wissen wir, dass bereits damals vorbeugende Maßnahmen bekannt waren und Körperpflege und Sauberkeit einen hohen Stellenwert besaßen. Die berühmteste Verfechterin äußerer Anti-Aging Maßnahmen war die ägyptische Königin Kleopatra (69-30 v. Chr.), die täglich in Eselsmilch badete und darüber in ihrem leider nicht erhaltenen Buch „Kosmetikon“ berichtete.

Hippokrates

Hippokrates from Kos

Im antiken Griechenland war Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v. Chr.) federführend in Sachen Anti-Aging. Nicht nur der Eid des Hippokrates ist auf ihn zurückzuführen, sondern auch die wissenschaftliche Ausrichtung der Medizin. In seinem Lebenswerk „Peri diaties“ – zu Deutsch „Von der Lebensweise“ – setzte er sich intensiv mit dem Alterungsprozess und wirkungsvollen Präventivmaßnahmen auseinander. Ganz besonders wichtig war ihm das richtige Verhältnis zwischen Bewegung und Nahrungsaufnahme. Dieser Trend setzte sich im griechischen Schulwesen fort, in dem nicht nur Wissen, sondern auch gymnastische Übungen vermittelt wurden. Die Menschen waren sich also bereits damals der Bedeutung des persönlichen Lebensstils auf die Gesundheit sehr bewusst.

Galen detail

Galen of Pergamon

Galenos von Pergamon (ca. 129/131-vermutlich 216 n. Chr.), in der Medizingeschichte eher bekannt als Galen, entwickelte im alten Rom die Lehre des Hippokrates weiter. Als Modearzt römischer Aristokraten kämpfte er mit seiner Kaltcreme „Unguentum refrigerans“ bereits damals gegen Falten und äußere Zeichen der Hautalterung. Diese sehr beliebte Anti-Age Kosmetik bestand aus Olivenöl, Rosenöl und Bienenwachs und besaß antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Auch auf dem Wellness-Sektor waren die alten Römer mit ihren Thermen und öffentlichen Bäder der damaligen Zeit weit voraus.

Finstere Zeiten im Mittelalter

Für die Medizingeschichte und auch das damit eng verbundene Anti-Aging war das Mittelalter zunächst eine äußerst dunkle Zeitepoche. Die Krankenpflege wurde den Klöstern zugeschrieben, die Heilung Gott. Das medizinische Wissen war eher dürftig und basierte auf Überlieferungen früherer Zeiten. Im Zweifel wurden Patienten zur Ader gelassen oder purgiert, an Anti-Aging Maßnahmen war keineswegs zu denken. Erst mit dem beginnenden 13. Jahrhundert begann die damals bereits hochentwickelte arabische Medizin über Spanien und die Mauren zunehmend Mittel- und Westeuropa zu beeinflussen. Auch das Thema Anti-Aging rückte durch alchimistisches Wissen wieder mehr in den Vordergrund. Die Suche nach einem Wunderelixier zur Unsterblichkeit und Lebensverlängerung wurde erneut angeregt.

Trotz allgemeiner medizinischer Unwissenheit gab es dennoch einige rühmliche Ausnahmen:

Arnaldus de Villanova

Arnald of Villanova

  • Arnald von Villanova (1240 – 1311)

    Villanova, ein berühmter Arzt der damaligen Zeit, sah als Ziel der Medizin nicht nur die Heilung bzw. Gesunderhaltung des menschlichen Körpers, sondern auch eine Steigerung der Lebensqualität.
Pope Alexander III

Pope Alexander III.

  • Papst Alexander III.

    Alexander III. schickte 1177 seinen Leibarzt nach Indien, um die geheimnisvolle Quelle ewiger Jugend zu finden.
  • Roger Bacon (1214 – 1294)

    Bacon, auch genannt „Doctor Mirabilis“, war Franziskaner, Alchimist, Philosoph und Naturwissenschaftler. Er beschäftigte sich damit, junge Menschen vor dem Alter zu bewahren und alte Menschen zu verjüngen. Auf ihn gehen ganz obskure Anti-Aging Rezepturen zurück, beispielsweise in Salzwasser gekochte Vipern mit Rotwein. Und damit noch nicht genug: Bacon suchte zeitlebens nach dem Stein der Weisen, der zum einen jedes Metall in Gold verwandeln sollte und zum anderen als ultimatives Anti-Aging Mittel galt, das alle Krankheiten besiegen und alten Menschen die Jugend schenken sollte.

Anti-Aging in der Renaissance: Aufbruch in eine neue Zeit

Zunehmend entwickelten sich ein neues Medizinverständnis und Gesundheitsempfinden. Eine gesunde Lebensführung, die Erhaltung und Steigerung der Lebensfreude und die Vermeidung von Stress rückten in den Vordergrund medizinischen Denkens. Erstmals wurde auch die Kausalität zwischen Alterserscheinungen und anatomischen Veränderungen des Körpers untersucht. 

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Tomaso Rangone

Tomaso Rangone setzte sich 1550 in seiner Schrift „Wie man das Leben des Menschen über 120 Jahre hinaus verlängern kann“ aktiv mit den Möglichkeiten einer Lebensverlängerung auseinander und schlug damit eine Brücke zu modernem Anti-Aging. Wie ein roter Faden zieht sich die Suche nach dem „Wunderelixier für ewiges Leben“ auch durch die Renaissance.

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Philipus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim

Nach Überzeugung des Alchimisten Philipus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim (1493-1541), besser bekannt unter dem Namen Paracelsus, war dieses in Mineralien und chemischen Substanzen zu finden.

Anti-Age zu Zeiten der naturwissenschaftlichen Revolution

Frans Hals - Portret van Rene   Descartes

René Descartes

Die ersten Mikroskope wurden gebaut, der Blutkreislauf und die Lymphgefäße entdeckt. René Descartes (1596-1650), der Urheber des berühmten Spruches „Ich denke, also bin ich“, setzte sich aktiv mit der Verlängerung des Lebens und dem Erhalt der Jugend auseinander. 

Pourbus Francis Bacon

Francis Bacon

Francis Bacon (1561-1626) war davon überzeugt, dass im medizinischen Fortschritt auch die Rettung vor dem Alterungsprozess des menschlichen Körpers zu finden sei.

Anti-Aging während der Aufklärung

Christoph Wilhelm Hufeland - Portrait

Christoph Wilhelm Hufeland

Das Jahrhundert der Aufklärung entließ den Menschen aus „seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“. Persönlichkeiten wie Voltaire, Rousseau und Benjamin Franklin prägten den damaligen Zeitgeist und propagierten die Freiheit des Menschen von veralteten Zwängen und Beschränkungen. Rousseau (1712-1778) führte alle Krankheiten auf die Zivilisation und einen falschen Lebenswandel zurück. Christoph Wilhelm Hufeland (1762-1836), Leibarzt der Familie Friedrich Wilhelms III und Erster Arzt und Direktor der Charité in Berlin, verfasste zahlreiche Schriften zur Gesundheitspflege. In seinem Hauptwerk: „Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“ rief er zur Mäßigung in allen Bereichen des Lebens auf und sah einen ungesunden Lebensstil als Hauptursache für die Verschwendung von Lebenskraft.

Anti-Age im 19. Jahrhundert

Brown-sequard

Professor Charles Edward Brown-Séquard

Robert Koch, Rudolph Virchow, Louis Pasteur und die Entstehung der modernen Bakteriologie prägten das 19. Jahrhundert. Ganz besonders maßgeblich für Anti-Aging war das Jahr 1889, in dem die Lehre von den Hormonen, die sogenannte Endokrinologie entstand. Professor Charles Edward Brown-Séquard wurde durch einen Vortrag über ein Elixier zur Langlebigkeit gewissermaßen über Nacht populär. Dieses so genannte „Liquide orchitique“ entstand aus den Hoden frisch getöteter Hausmeerschweinchen und Hunde, erwies sich allerdings langfristig als unwirksam.

Brown-Séquard stieß damit jedoch eine Entwicklung an, die für Anti-Aging von größter Bedeutung war.

Robert Koch

Robert Koch

Robert Koch und Louis Pasteur entdeckten, dass Infektionskrankheiten durch kleinste Organismen und Bakterien entstehen und legten damit den Grundstein zur heutigen Immunologie.

Ilya Mechnikov nobel

Ilja Metchnikoff

Ilja Iljitsch Metschnikow (1845-1916) begann als Immunologe, erhielt für seine Entdeckung der Phagozyten gemeinsam mit Paul Ehrlich den Nobelpreis und beschäftigte sich in seinen späteren Jahren mit der Medizin des Alterns und den Möglichkeiten zur Lebensverlängerung.

Anti-Aging heute

Nach aktuellem Stand geht man davon aus, dass der menschliche Körper im Idealfall ca. 120 Jahre alt werden kann. Die amerikanischen Wissenschaftler Durk Pearson und Sandy Shaw gehen gar von einer durchschnittlichen Lebensspanne von 800 Jahren aus, wenn wir weniger altern würden. George C. Williams und Randolph M. Nesse, zwei bekannte amerikanische Evolutionsbiologen, vermuten eine mögliche Spanne von etwa 690 Jahren. Abseits jeglicher Spekulationen über das potenziell mögliche menschliche Lebensalter, gilt es als erwiesen, dass wir Menschen durch bestimmte Präventiv-Maßnahmen das biologische Alter verringern und die äußere Schönheit verlängern können.

Was ist eine Anti-Aging Behandlung?

Hier muss man unterscheiden zwischen medizinischen und ästhetischen Behandlungen. In beiden Fällen wird eine individuelle Therapie zusammengestellt. Anti-Aging Behandlungen erfolgen auf Basis einer ausführlichen Anamnese wie im vorherigen Absatz beschrieben.

Auch eine ästhetische Anti-Aging Behandlung wird individuell zusammengestellt und auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt. Eine extrem trockene Haut beispielsweise benötigt andere Kosmetikprodukte als eine Mischhaut oder normale Haut. In der Regel wird eine Anti-Aging Hautpflege – wie bei vielen anderen Kosmetikserien auch – sorgfältig aufeinander abgestimmt. Bestmögliche Ergebnisse werden erst durch das Zusammenspiel aller Anti-Age Produkte erzielt.

Was bringt eine Anti-Aging Behandlung und in welchen Bereichen des menschlichen Körpers wirkt sie?

Eine Anti-Aging Behandlung soll verjüngend und revitalisierend wirken. Wohlbefinden und Lebensqualität sollen steigen und man soll sich insgesamt besser fühlen. Im Falle einer medizinischen Anti-Age Behandlung sollen Leistungsfähigkeit und Energie steigen. Ästhetisches Anti-Aging mit einer hochwertigen, sorgfältig aufeinander abgestimmten Anti-Age Pflegeserie soll die Tiefe bereits vorhandener Falten verringern und weiteren Falten vorbeugen. Die Haut soll besser mit Feuchtigkeit versorgt werden und dadurch praller, straffer und gesünder wirken.

Funktionen & Aufgaben der Haut

Weshalb bezeichnet man die Haut als größtes Organ?

Die Haut ist unser größtes Organ und besitzt bei einem erwachsenen Menschen mit durchschnittlicher Größe eine Oberfläche von 1,5-2 m². Sie fungiert als Schutzschild vor Krankheitserregern, UV-Strahlung, Hitze, Kälte und Austrocknung und ist mit rund 13 Kg das schwerste Organ des Menschen. Fast 2 Milliarden Hautzellen schützen den menschlichen Körper täglich vor negativen Außeneinwirkungen. Als Sinnesorgan ermöglicht die Haut durch einige Millionen Nervenzellen einen feinen Tastsinn, wir empfinden durch sie Hitze, Kälte und Schmerz. Die Haut regelt unsere Temperatur und Feuchtigkeit. Unsere Haut ist sozusagen ein Multitalent, ohne das wir nicht leben könnten und dem wir jeden Tag durch eine optimale Hautpflege danken sollten.

Was verrät die Haut über den Menschen?

Die Haut ist, ähnlich wie auch die Augen, ein Spiegel unserer Seele und verrät viel über den physischen und psychischen Zustand eines Menschen. Nicht umsonst erstellen viele Heilpraktiker und Homöopathen ihre Diagnose teilweise über den Hautzustand ihrer Patienten. Bei Gelbsucht färbt sie sich gelb, bei Erschöpfung und Müdigkeit wird sie blass, bei Anstrengung rötlich und im Sommer färbt sie sich braun. In peinlichen Situationen erröten wir, unter Stress bilden sich bei vielen Menschen Hautirritationen und Unreinheiten. Geht es uns dagegen gut, strahlt die Haut von innen heraus. Sie lässt Rückschlüsse auf das Alter und unsere Stimmung zu. Ob wir viel lachen oder häufig die Stirn runzeln: Ab einem gewissen Alter spiegelt sich unsere Lebenseinstellung durch unsere Mimikfalten im Gesicht wieder. Die Haut ist unser Stimmungsbarometer Nr. 1.

Wie viele Schichten hat die Haut?

Die Haut besteht aus 3 Schichten:

  • Oberhaut
  • Lederhaut
  • Unterhaut
Epidermis

Epidermis

Die Oberhaut, auch Epidermis genannt, besteht aus einer Hornschicht (stratum corneum). Diese bildet auf der einen Seite einen zuverlässigen Schutzschild gegen Bakterien und andere schädliche Außeneinflüsse, lässt auf der anderen Seite aber unterstützende und pflegende Wirkstoffe in die Haut eindringen. Sie kann also zwischen schädlichen und nützlichen Stoffen unterscheiden. Durch die in ihr befindlichen Hautporen regelt sie die Körpertemperatur: Abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit werden die Poren geöffnet oder geschlossen. Die Oberhaut ist je nach Körperstelle unterschiedlich stark ausgeprägt. Am dicksten ist sie an den Handinnenflächen und den Fußsohlen.

Dermis

Dermis

Die Lederhaut, auch als Dermis bezeichnet, bildet die zweite Hautschicht und ist merklich dicker als die Oberhaut. Sie besteht aus mehreren Unterschichten, von denen die obere, relativ dünne Papillar-Schicht zur Verankerung der Oberhaut dient. Durch die in ihr befindlichen sensorischen Zellen spüren wir Berührungen und Vibrationen. Die zweite, deutlich größere Schicht, enthält bindegewebe-bildende Zellen (Fibroblasten). Diese bilden ein Netzwerk aus Kollagen und elastischen Strängen und sind gewissermaßen das „Herz“ einer jungen, schönen und gesunden Haut.

Subcutis

Subcutis

Die Unterhaut (Subcutis) bildet die unterste Schicht der Haut. Sie enthält Fettgewebe, Talgdrüsen und Schweißdrüsen und ist von festen Fasern durchzogen, die zum einen als Fettspeicher und zum anderen als Polsterung, Stoßdämpfer und Isolierung des menschlichen Körpers dienen.

Wie oft erneuert sich die menschliche Haut?

Die menschliche Oberhaut bildet permanent neue Hautzellen, die dann die über ihnen liegenden älteren und verhornten Hautzellen nach oben drücken. Auf dem Weg nach oben vertrocknen diese und werden vom Körper abgestoßen. Auf diese Art und Weise erneuert sich die Oberhaut alle 4 Wochen vollständig. Die besonders dünne und empfindliche Lippenhaut erneuert sich sogar zweiwöchentlich. Hautzellen gehören somit zu den wenigen Körperzellen, die sich ein Leben lang erneuern, allerdings nimmt die Geschwindigkeit mit zunehmendem Alter ab. Bei einem durchschnittlichen Lebensalter von 80 Jahren hat sich die Haut etwa 800-mal vollständig neugebildet.

Wieviel Haut verliert ein Mensch am Tag/Leben?

Pro Tag werden durchschnittlich 14 g Haut, d.h. Millionen von Zellen, abgestoßen, die sich als Hautschuppen ablösen und herunterfallen. Besonders auffällig ist diese Schuppung nach einem Sonnenbrand oder bei extrem trockener Haut. Ein 80-jähriger Mensch kann in seinem Leben bis zu drei Tonnen Haut verlieren.

Gibt es Unterschiede zwischen Männer- und Frauenhaut?

Der Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Haut ist größer, als man denkt. Frauenhaut ist sehr viel dünner als Männerhaut und neigt daher auch stärker zur Faltenbildung. Ebenso spielen die unterschiedlichen Hormone von Mann und Frau eine große Rolle für das Hautbild. Während Männer durch das männliche Hormon Testosteron lange mit straffer und jugendlicher Haut punkten können, sieht es bei den Frauen deutlich schlechter aus. Bereits ab dem 35. Lebensjahr sinkt der Östrogenspiegel im Blut und sorgt für die ersten kleinen Fältchen. Je niedriger die Östrogenproduktion, desto dünner wird die weibliche Haut, verliert deutlich an Spannkraft und lagert weniger Wasser ein. Die Haut wird trockener, nach der Menopause gehen die Kollagenfasern um bis zu 30 Prozent zurück. Die Kollagenfasern verlaufen in der Frauenhaut parallel, bei Männern sind sie vernetzt.

Männerhaut ist großporiger und fetter als Frauenhaut und kann mehr Wasser speichern. Die Produktion der Talgdrüsen ist deutlich höher als bei weiblicher Haut, so dass die Haut immer genügend Feuchtigkeit enthält und geschmeidiger und glatter aussieht. Die erhöhte Talgdrüsen-Produktion ist übrigens auch der Grund dafür, dass junge Männer häufiger unter unreiner Haut leiden als Frauen. Obwohl die weibliche Haut früher zu altern beginnt als Männerhaut, altert die Männerhaut zwar später, dafür aber deutlich schneller.

Alterungsprozess der Haut

Wo ist die menschliche Haut am dünnsten & faltenempfindlichsten?

Die Oberhaut ist in Abhängigkeit von ihrer Lage unterschiedlich dick, und zwar zwischen 0,03 mm und 4 mm. Am Augenlid ist sie am dünnsten und lediglich 0,03 mm dick, an stark beanspruchten Körperstellen, beispielsweise den Fußsohlen oder Handflächen, kann sie bis zu 4 mm stark ausgeprägt sein. Je dünner die Oberhaut, desto anfälliger für Falten ist sie. Dies erklärt auch, weshalb manche Körperpartien eine besonders reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Hautpflege benötigen. Augencremes, Augenmasken, Ampullen, Pflegeseren: Für die empfindliche Augenpartie sind zahlreiche Pflegeprodukte am Markt erhältlich. Ebenso ist bekannt, dass die Haut im Bereich von Hals und Dekolleté dünner ist als andere Hautpartien. Viele Kosmetikhersteller bieten daher in ihrem Hautpflege-Programm eine besondere Creme für Hals und Dekolleté an. Auch die Hände verraten viel über das tatsächliche Lebensalter eines Menschen, denn sie sind täglich großen Belastungen ausgesetzt und verfügen nur über eine geringe Dicke der Oberhaut.

Ab wann spricht man von reifer Haut?

Im Gegensatz zur trockenen oder fettigen Haut ist „reife Haut“ kein dermatologischer Fachbegriff, sondern eine Bezeichnung der Kosmetikindustrie für Haut, die bereits deutlich sichtbare Zeichen der Hautalterung aufweist. Natürlich spielen genetische Faktoren eine große Rolle für das Auftreten der ersten Alterserscheinungen und Falten, aber bei den meisten Frauen sind die ersten Zeichen ab dem 40. Geburtstag zu sehen. Die Hautalterung selbst ist dann zwar schon seit vielen Jahren im Gange, aber jetzt erstmals deutlich sichtbar. Es ist also höchste Zeit, die Haut mit einer Anti-Age Gesichtspflege zu verwöhnen, die genau auf die Bedürfnisse reifer Haut abgestimmt ist.

Ab wann und wodurch altert die Haut?

Die Hautalterung ist ein sehr individueller Prozess, der entscheidend von genetischen Faktoren abhängt. Bei manchen Menschen fängt der Alterungsprozess der Haut schon frühzeitig an, während sich andere bis in hohe Alter einer straffen Haut erfreuen. Dermatologisch beginnt die Hautalterung in den 20ern und schreitet im Laufe des Lebens weiter fort. Je nach Veranlagung sind die ersten deutlichen Alterserscheinungen bei Frauen spätestens ab dem 40. Lebensjahr zu sehen, bei Männern auf Grund ihrer dickeren und feuchtigkeitsreicheren Haut etwas später.

Wie schnell die Haut altert, ist allerdings nicht nur genetisch bedingt, sondern hängt auch von den einwirkenden Umwelteinflüssen ab. Starke Sonneneinstrahlung und häufige Besuche im Solarium schädigen die Kollagenfasern der Haut und beschleunigen die Hautalterung. Freie Radikale – vielfach durch Nikotingenuss entstehend – schaden der Haut zusätzlich, ebenso Vitamin- und Mineralstoffmangel. Häufige Diäten führen zu einer vorzeitigen Erschlaffung des Bindegewebes.

Was passiert mit der Haut im Alterungsprozess?

Die Hautalterung durchläuft verschiedene Lebensphasen:

  • Ab 20 Jahren
    Die Alterung der Haut beginnt bereits ab dem 20. Lebensjahr. Die ersten leichten Fältchen um Augen und auf der Stirn entstehen und sind je nach genetischer Veranlagung unterschiedlich stark ausgeprägt.
  • Ab 30 Jahren
    Ab dem 30. Lebensjahr sinkt die Fettproduktion der Haut im Vergleich zu jüngeren Jahren um ein Viertel ab, die Haut verliert Feuchtigkeit und Elastizität. Die Zellteilung verlangsamt sich, die Oberhaut erneuert sich nun erst alle 40 Tage und nicht mehr wie früher 28-tägig. Die Faltenbildung um Augen und auf der Stirn steigt. Manchmal entstehen auch Augenringe.
  • Ab 40 Jahren
    Mit den beginnenden Vierzigern verringert sich die Anzahl der Talgdrüsen. Dadurch wird die Haut noch trockener, Zellteilung und Durchblutung sinken. Die Pigmentzellen der Haare erschöpfen sich nach und nach. Je nach Veranlagung entstehen die ersten weißen Haare. Die bereits vorhandenen Falten vertiefen sich. Zusätzlich können Tränensäcke und Fältchen an der Oberlippe entstehen.
  • Ab 50 Jahren
    In den Wechseljahren lässt bei Frauen die Östrogenproduktion nach, die Austrocknung der Haut schreitet weiter voran. Zusätzlich wird sie empfindlicher und verliert an elastischen Fasern. Die Haut neigt zu Rötungen, Juckreiz und Entzündungen. Das Gesicht wirkt insgesamt schlaffer, die Falten können sich mittlerweile bis zum Hals ziehen. Alters- und Pigmentflecken entstehen. Mit den Jahren werden die Falten immer ausgeprägter.

Kann man dem Alterungsprozess vorbeugen?

Obwohl sich unsere genetischen Anlagen nicht „austricksen“ lassen, können wir dennoch durch die richtige Lebensweise, durch die Verringerung schädlicher Umwelteinflüsse und die Anwendung einer guten Anti-Aging Pflege einiges für unsere Haut tun. Menschen, die aktiv etwas für einen gesunden Lebensstil tun, sich nährstoffreich ernähren und viel an der frischen Luft bewegen, haben meistens auch eine schönere Haut als eher passive Menschen. Auch der Verzicht auf Nikotin und eine ausgeglichene Psyche können die Hautalterung verzögern. Durch die richtige Anti-Aging Pflege, die reife Haut optimal mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt, sollte auch ältere Haut straffer und gesünder aussehen.

Falten als Zeichen der Hautalterung

Wie entstehen Falten?

Falten sind lineare Rillen auf der Hautoberfläche, die durch eine Faltung der Oberhaut und der Lederhaut entstehen. Durch die Hautalterung reduzieren sich Qualität und Anzahl der gebildeten Kollagen- und Elastin-Fasern. Im Laufe eines Lebens dehnen sich die Fasern durch starke Sonneneinstrahlung, Verletzungen und freie Radikale, verlieren auf diese Weise an Elastizität und werden dann durch bestimmte Enzyme zerstört. Durch die Hautalterung wird das dynamische Gleichgewicht zwischen der Neubildung von Kollagen- und Elastin-Fasern und dem körpereigenem Abbau durch Enzyme gestört.

Wie viele Falten sind normal?

Normalität liegt immer im Auge des Betrachters: Ist man mit dem eigenen Hautbild zufrieden, oder stören die bereits vorhandenen Falten erheblich das optische Wohlbefinden? Wer es genau wissen möchte, sollte einen auf Anti-Aging spezialisierten Arzt oder eine Kosmetikerin aufsuchen und das eigene Hautbild analysieren lassen. Eine allgemeingültige Aussage ist eher schwierig, da ein großer Teil der Faltenbildung genetisch bedingt ist. Dennoch gibt es einige dermatologische Erfahrungswerte, wann welche Falten auftreten:

Ab 30
Auf der Stirn und im Augenbereich entstehen erste Glabellafalten, besser bekannt unter dem Begriff Mimikfalten. Dazu zählen die Zornesfalte senkrecht zwischen den Augenbrauen und sogenannte Nasolabialfalten zwischen Oberlippe und Nase. Ebenso bilden sich die ersten, durch Sonneneinstrahlung hervorgerufenen Knitterfältchen im Gesicht, am Hals und am Dekolleté.

Ab 40
Knitterfältchen und Ausdrucksfalten im Gesicht entstehen, ebenso die ersten Krähenfüße an Schläfen und Augenwinkeln. Je nach Veranlagung können sich auch bereits periorale Falten bilden. Dies sind viele kleine, strahlenartig angeordnete Falten unmittelbar unter oder über der Mundpartie, die über der Oberlippe ganz besonders hervorstechen. Mundwinkelfalten können den Mundwinkel nach unten ziehen, auf der Stirn werden verstärkt Querfalten sichtbar.

Ab 50 Jahren
Spätestens jetzt fängt die Haut an deutlich zu erschlaffen. Fältchen werden zu Falten, die Umrisse von Hals und Kinn verwischen sich und die Haut an Hals und Dekolleté neigt zu verstärkter Faltenbildung.

Welche Faltenarten gibt es?

Falten prägen das Gesicht und geben je nach Faltenart Aufschluss über Alter, Lebenswandel und Lebenseinstellung der betreffenden Person. Dennoch ist Falte nicht gleich Falte: Wir unterscheiden zwischen vier verschiedenen Faltenarten:

  • Altersfalten
  • Fältchen durch Feuchtigkeitsmangel
  • Mimikfalten
  • Falten durch exzessive Sonneneinstrahlung

Altersfalten

Altersfalten

Aging Wrinkles

Altersfalten sind Folgeerscheinungen der Hautalterung und ganz natürlich, lassen sich aber durch einen gesunden Lebenswandel und eine gute Anti-Age Kosmetik deutlich verringern. Sie bilden sich durch eine langsamere Zellteilung und größere Zellzwischenräume.

Fältchen durch Feuchtigkeitsmangel

Faeltchen durch Feuchtigkeitsmangel

Wrinkles Caused by a Lack of Moisture

Feuchtigkeitsfältchen sind deutlich feiner als Altersfalten und entstehen durch einen akuten Feuchtigkeitsmangel, der durch eine feuchtigkeitsarme Gesichtspflege oder eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme entstehen kann. Auch Klima-Anlagen, trockene Heizungsluft im Winter und häufige Saunabesuche trocknen die Haut aus. Falten durch Feuchtigkeitsmangel können in vielen Fällen durch intensive Pflegprodukte und eine innovative Behandlungstechnologie fast komplett ausgebügelt werden.

Mimikfalten

Mimik Falten

Expression Lines

Mimikfalten spiegeln die persönliche Lebenseinstellung wieder und entstehen durch die häufige Beanspruchung bestimmter Gesichtsmuskeln. Dadurch bedingt verliert das Bindegewebe nach und nach an Elastizität und Spannkraft. Menschen, die viel lachen, zeichnen sich beispielsweise durch Lachfältchen um die Augen und den Mund aus. Menschen, die häufig die Stirn runzeln, eher durch strenge Falten zwischen den Augenbrauen.

Falten durch exzessive Sonneneinstrahlung

Falten durch exessive Seonneneinstrahlung

Wrinkles from Excessive Sun Exposure

Wie es der Name bereits verrät, entstehen diese Falten durch zu intensive Sonneneinstrahlung oder zu häufige Besuche des Solariums. Durch zu viel UVA Bestrahlung auf der ungeschützten Haut wird die Oberhaut regelrecht ausgelaugt und verliert an Feuchtigkeit. Die kollagenen Strukturen des Bindegewebes werden nachhaltig geschädigt. Durch einen besseren Sonnenschutz, die Vermeidung exzessiver Sonneneinstrahlung und eine intensive Wirkstoffpflege kann das Hautepithelgewebe weicher erscheinen, so dass die Ausprägung von Falten und Rillen abgemildert wird.

Woran erkenne ich erste Altersfältchen?

Man ist so alt, wie man sich fühlt, aber spätestens wenn die ersten Altersfalten entstehen, sollte man auf die richtige Hautpflege umsteigen. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach zu erkennen, wann es sich um Altersfalten oder andere Falten handelt. Ein wichtiger Indikator ist sicher das Lebensalter. Je höher dieses ist, desto wahrscheinlicher ist das Auftreten der ersten Altersfalten. Auch die Faltentiefe kann Aufschluss darüber geben, ob es sich um Altersfalten handelt. Falten auf Grund fehlender Feuchtigkeit lassen sich oftmals darüber identifizieren, dass die betroffene Hautpartie vor Trockenheit spannt und Spannungsgefühl und Fältchen unmittelbar nach dem Auftragen der passenden Hautpflege verschwinden.

Was ist nun wichtig zu tun?

Die ersten Altersfalten treten auf, die Haut wird schlaffer und an manchen Tagen möchte man dem Spiegel am liebsten die Zunge herausstrecken. Älter werden wir alle, daher ist es jetzt wichtig, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, sondern die Haut mit einer guten Anti-Aging Pflege zu verwöhnen. Falls noch nicht bekannt, sollte spätestens jetzt der persönliche Hauttyp bestimmt werden und eine speziell auf diesen abgestimmte Anti-Aging Kosmetik regelmäßig und konsequent angewendet werden. Alle Pflegeprodukte sollten derselben Kosmetikreihe angehören, damit durch das Zusammenspiel der einzelnen Inhaltsstoffe optimale Resultate erzielt werden können.

Anti-Aging in der Praxis

Wie finde ich die richtige Anti-Aging Pflege?

Damit eine Anti-Age Hautpflege optimale Ergebnisse erzielen kann, sollten einige Kriterien beachtet werden. Dazu zählen der Hauttyp, gut aufeinander abgestimmte Pflegeprodukte und natürlich die Inhaltsstoffe.

Unterschiedliche Hauttypen

Die „eine“ passende Anti-Aging Pflege für jedermann gibt es nicht: Zu unterschiedlich sind die einzelnen Hauttypen und die Hautbeschaffenheit. Unabhängig vom Hauttyp, benötigen die feinen dünnen Hautschichten im Augenbereich grundsätzlich eine andere Pflege als stärkere Hautpartien im Wangen- und Stirnbereich. Dermatologisch wird zwischen vier verschiedenen Hauttypen unterschieden. Eine wirksame Hautpflege – und dies gilt nicht nur für Anti-Aging Produkte und Faltencremes – sollte auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sein, um die Haut optimal mit Nährstoffen zu versorgen.

Man unterscheidet zwischen:

  • Normaler Haut
  • Trockener Haut
  • Mischhaut
  • Fettiger/öliger Haut.

Normale Haut

Die normale Haut zeichnet sich aus durch eine glatte, rosige Oberfläche mit feinen Poren und kommt häufig in jüngeren Jahren vor. Sie wirkt geschmeidig, ölige oder schuppige Hautareale sind nicht vorhanden. Talgproduktion, Feuchtigkeit, Abschuppung und Verhornung befinden sich im Gleichgewicht.

Trockene Haut

Die trockene Haut besitzt zu wenig Fett und Feuchtigkeit in der Hornschicht. Häufig sind Abschuppung und Spannungsgefühle die Folge. Auf Grund der Trockenheit entstehen in zunehmendem Maße feine Linien und Fältchen. Ist die Haut allzu trocken, können Juckreiz und schmerzhafte Risse auftauchen. Hauttrockenheit kann erblich bedingt sein oder durch äußere Faktoren wie Klima, eine falsche Hautpflege oder bestimmte Medikamente ausgelöst werden. Grundsätzlich neigt die Haut mit zunehmendem Alter zu Trockenheit, da die Talgproduktion der Haut sinkt.

Fettige/ölige Haut

Die fettige Haut zeichnet sich durch einen erhöhten Fettgehalt der Hautoberfläche aus, der durch überaktive Talgdrüsen entsteht. Die Haut ist robust, vielfach großporig, glänzend und tendiert zu Mitessern, Komedonen und Hautunreinheiten. Sie ist häufiger bei Männern zu finden als bei Frauen und tritt verstärkt bei Jugendlichen und jüngeren Erwachsenen auf.

Mischhaut

Die Mischhaut ist an einigen Hautarealen trocken und an anderen fettig, wobei Augenpartie und Wangen zu Trockenheit neigen und Nase, Kinn und Stirn eher ölig glänzen. Hier spricht man auch von der T-Zone. Trockene und fettige Stellen benötigen unterschiedliche Pflegeprodukte, was die Hautpflege häufig etwas erschwert. Die Mischhaut ist ein relativ häufig vorkommender Hauttyp.

Komplette Pflegeserie

Neben der Bestimmung des Hauttyps ist es wichtig, sich für eine komplette Pflegeserie zu entscheiden, einschließlich Reinigungsmilch, Augenpflege und evtl. Hals- und Dekolleté Creme. Nur durch das Zusammenwirken aller Pflegekomponenten können die Anti-Aging Produkte ihre optimale Wirkung entfalten. Achten Sie dabei auf Qualität und wählen einen Kosmetikhersteller, der bereits seit längerem auf dem Markt ist, die Herstellung seiner Produkte strengen Richtlinien unterwirft und Erfahrung im Anti-Aging Bereich hat.

Wichtige Inhaltsstoffe

Wichtige Inhaltsstoffe von Anti-Aging Cremes sind:

  • Vitamin C und Hyaluronsäure
  • Retinol und Kollagen
  • Coenzym Q10

Vitamin C und Hyaluronsäure

Bei Vitamin C-Mangel ist man nicht nur anfälliger für Infekte, auch die Abwehrkräfte der Haut gegen schädliche Umwelteinflüsse sollen sinken. Hyaluronsäure soll als Wasserspeicher wirken, Feuchtigkeit binden und die Haut dadurch straffer und glatter aussehen lassen.

Retinol and Kollagen

Retinol als fettlösendes Vitamin soll den hauteigenen Stoffwechsel ankurbeln, so dass schädliche Stoffe in und auf der Haut schneller abtransportiert werden können. Kollagen soll die hauteigene Kollagenbildung unterstützen und so die Hautalterung mindern.

Coenzym Q10

Das Coenzym Q10 soll den Abbau schädlicher Radikale fördern. Vielfach leiden wir an einer Unterversorgung von Q10, da die meisten Q10-haltigen Lebensmittel vor dem Verzehr gekocht werden müssen und dadurch ein Großteil des Coenzyms zerstört wird.

Wie wirkt eine Anti-Aging Pflege auf die menschliche Haut?

Eine Anti-Aging Pflege soll durch ihre Wirkstoffe die Funktionen der Haut unterstützen, sie mit Feuchtigkeit versorgen, altersbedingte Defizite ausgleichen und Alterserscheinungen und Faltentiefe mildern. Die in fast allen Faltencremes enthaltene Hyaluronsäure beispielsweise ist eine hautidentische Substanz, die auch im menschlichen Bindegewebe enthalten ist. Sie wirkt als Wasserspeicher und kann das bis zu 6000-fache an Wasser speichern. Da die Produktion von Hyaluron mit zunehmender Hautalterung sinkt, wird die Haut nach und nach trockener und bildet Falten. Führt man der Haut durch Anti-Aging Produkte von außen Hyaluronsäure zu, scheinen diese Feuchtigkeitsdefizite ausgeglichen und die Faltentiefe verringert zu sein. Wie bei Hyaluron sinkt mit steigendem Lebensalter auch die körpereigene Kollagen-Produktion, so dass die Haut zunehmend schlaffer wird. Auch diesem Mangel soll durch eine gute Anti-Aging Kosmetik entgegen gewirkt werden.

Ab welchem Alter sollte man Anti-Aging Produkte verwenden?

Die meisten Anti-Aging Produkte sind speziell auf die reife Haut ab 40 zugeschnitten und enthalten Inhaltsstoffe, die ihre positive Wirkung nur bei reiferer Haut entfalten und bei jüngerer Haut im schlimmsten Fall schädlich wirken können. Dies soll besonders für sogenannte Retinoide und Alpha-Hydroxy-Säuren gelten. Diese sollen die Zellfunktion unterstützen, könnten aber bei jüngerer Haut die Speicherkapazität von Wasser negativ beeinträchtigen, so dass die Haut austrocknen und schuppig werden könnte. Auch die Lichtempfindlichkeit jüngerer Haut könnte steigen. Möchten Sie dennoch bereits in jungen Jahren rechtzeitig der Faltenbildung vorbeugen, bieten die ZEITGARD Anti-Age Produkte von LR auch für junge Haut die richtige Anti-Aging Pflege. Das Anti-Age System Hydrating Cream-Gel ist speziell auf junge Haut zugeschnitten und kann bereits bei den ersten Zeichen der Hautalterung verwendet werden. Das hydratisierende Cream-Gel soll die Gesichtskonturen straffen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen. Mittels innovativer Thermo-Technologie und Vibration können die Wirkstoffe des Gels möglichst tief in die Haut eindringen: Das Hautbild scheint straffer und ebenmäßiger.

Welche Anti-Aging Creme nimmt man ab 20/30/40?

Klassische Anti-Aging Cremes sind in den meisten Fällen für Haut ab 40 konzipiert und nicht für wesentlich jüngere Haut geeignet. Dennoch kann man mit den richtigen Pflegeprodukten auch in früheren Jahren viel für die Haut tun:

  • Ab 20
    Anti-Falten Cremes sind hier noch nicht notwendig und können – wie bereits erwähnt – sogar schaden. Der Hautalterung kann man aber dennoch vorbeugen, indem man oxidative Schädigungen durch Sonnenlicht vermeidet, sich gesund ernährt und Sport treibt. Hyaluronsäure soll die Haut mit Feuchtigkeit versorgen und so vor Faltenbildung schützen. Besondere Pflege benötigt die feuchtigkeitsarme Augenpartie.
  • Ab 30
    Ab 30 können – je nach Veranlagung – bereits leichte Alterungserscheinungen sichtbar werden. Daher sollte die Hautpflege etwas reichhaltiger und feuchtigkeitsspendender ausgerichtet sein als in den 20ern. Tagescremes sollten einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 enthalten, dasselbe gilt für den Sonnenschutz. Regelmäßige Feuchtigkeitsmasken können Trockenheitsfältchen vorbeugen.
  • Ab 40
    Die Hautalterung ist jetzt deutlich fortgeschrittener, ebenso die Lichtschäden bei verstärkter Sonnenstrahlung. Geeignet zur Pflege sind reichhaltige Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor und integrierten Antioxidantien, beispielsweise Polyphenole. Die Haut sollte mit sanften Waschcremes und Reinigungsmilch gereinigt werden. Spezielle Anti-Aging Seren können die Haut mit kraftvollen Power-Wirkstoffen versorgen.
  • Ab 50
    Die Fältchen sind noch mehr geworden, auch tiefere Falten kommen mittlerweile hinzu. Eine reichhaltige Anti-Aging Pflege mit hohem Lichtschutzfaktor und Antioxidantien kann die Zeichen der Hautalterung mildern. Durch pflegende Öle scheint die trockener werdende Haut wieder praller, durch Hyaluronsäure wird sie mit mehr Feuchtigkeit versorgt.

Ist das empfohlene Alter für den Beginn einer Anti-Aging Pflege bei Männern und Frauen gleich?

Wie bereits erwähnt, macht sich die Hautalterung bei den meisten Männern später bemerkbar als bei Frauen, dafür aber wesentlich stärker als bei weiblicher Haut. Dennoch sollte auch Mann rechtzeitig zu cremen beginnen, um Falten und Alterserscheinungen vorzubeugen. Während ein Großteil der Frauenwelt bereits ab Mitte 30 über Anti-Aging Produkte nachdenkt, sollte spätestens ab Mitte der 40er in jedem Männerhaushalt eine gute Anti-Aging Pflege zu finden sein.

Woraus besteht eine wirkungsvolle, perfekt aufeinander abgestimmte Anti Aging Pflege?

Eine gute Anti-Aging Behandlung besteht – wie auch jede andere Kosmetikbehandlung - immer aus mehreren Schritten, die täglich sowohl morgens als auch abends durchgeführt werden:

  • Reinigung (Cleansing)
  • Hautaufbau (Anti-Age System)
  • Typgerechte Aufbaupflege (Care)

Reinigung

Begonnen wird mit der Reinigung der Haut, um die Haut für eine effektive und langanhaltende Anti-Age Behandlung vorzubereiten, denn nur in der gereinigten Haut können die Wirkstoffe einer Anti-Aging Pflege optimale Ergebnisse erzielen. Da die Haut mit zunehmendem Alter trockener wird, bietet sich hier eher eine hautschonende Reinigungsmilch an als ein Reinigungsgel. Viele Hersteller empfehlen nach der Reinigungsmilch noch ein klärendes Gesichtswasser.

Hautaufbau

Um die Haut optimal mit den erforderlichen Wirkstoffen versorgen zu können, sollte eine Anti-Aging Pflege möglichst tief in die Haut eindringen. Erst dort wird die zugeführte Feuchtigkeit gebunden und die Haut von innen her aufgepolstert, so dass Falten weniger tief scheinen oder kleine Fältchen abgemildert werden können. Gewöhnliche Anti-Aging Pflegeprodukte liegen oft nur auf der Oberhaut und können durch die Molekularstruktur der gebundenen Fette nicht tief genug in die Haut einziehen. Daher hat LR ein ganzheitliches, aus drei Schritten bestehendes Anti-Age Management entwickelt, das im Vergleich zur klassischen Anti-Aging Pflege die Haut zwischen Reinigung und Pflege durch einen weiteren Pflegeschritt mittels apparativer Kosmetik für die nachfolgenden Pflegeprodukte vorbereitet.

Aufbaupflege

Nach einer sorgfältigen Reinigung wird die passende Anti-Aging Pflege vorsichtig in die Haut eingeklopft. In der Regel ist dies je nach Tageszeit eine reichhaltige Anti-Aging Tagescreme oder eine Anti-Aging Nachtcreme, eine Augencreme und evtl. eine Hals- und Dekolleté Creme. Die Tagescreme sollte einen hohen Lichtschutzfaktor enthalten. Für besonders trockene und empfindliche Haut empfiehlt sich ein Intensiv-Serum oder auch eine Intensivcreme.

Kann ich selbst eine Anti-Aging Behandlung durchführen oder muss ich dafür zur Kosmetikerin gehen?

Eine Anti-Aging Behandlung kann auch zu Hause durchgeführt werden. Im Grunde ist dies auch besser, denn die Anti-Age Kosmetik muss zweimal täglich angewendet werden, um dauerhaft Falten reduzieren zu können und ein gutes Hautgefühl zu vermitteln. Ein einmaliger Besuch bei einer Kosmetikerin kann dies nicht leisten und ist zudem deutlich teurer als eine Eigenanwendung. Die Nutzung von Anti-Age Produkten ist einfach und kann von jedem durchgeführt werden.

Wie lange sollte man eine Anti-Aging Behandlung durchführen?

Damit Anti-Aging Kosmetik ihre volle Wirksamkeit entfalten kann, sollte sie dauerhaft morgens und abends angewendet werden, wie jede andere Hautpflege auch. Die Haut wird so kontinuierlich mit Wirkstoffen versorgt, bindet mehr Feuchtigkeit und scheint insgesamt glatter. Dabei schützt eine Anti-Age Tagescreme die Haut zuverlässig vor schädlicher Sonneneinstrahlung und anderen Schadstoffen, eine Augencreme verwöhnt die empfindliche Augenpartie mit Feuchtigkeit und Pflegestoffen. Eine Anti-Age Nachtcreme unterstützt die nächtliche Regeneration der Haut, so dass der Teint morgens deutlich strahlender und frischer scheint. Auf diese Art und Weise erhält die Haut dauerhaft die Wirkstoffe, die sie gerade benötigt.

Woran erkenne ich eine gute Anti-Aging Pflege?

Eine gute Anti-Aging Pflege sollte möglichst tief in die Haut eindringen, um der Hautalterung wirksam vorbeugen und bereits bestehende Falten mindern zu können. Zusätzlich sollte sie die bereits erwähnten Wirkstoffe Retinol, Kollagen, Coenzym Q10, Hyaluronsäure und Vitamin C in ausreichender Konzentration enthalten. Gerade im Anti-Aging Bereich gilt ganz besonders „Gutes hat seinen Preis“, so dass ein günstiger Preis auf keinen Fall das ausschlaggebende Kaufkriterium sein sollte. Finger weg, wenn sich eine bereits gekaufte Pflegeserie auf der Haut unangenehm anfühlt, juckt oder zu Spannungsgefühlen führt! Dann ist die Pflegeserie für Ihre Haut nicht geeignet, denn eine hochwertige Anti-Aging Pflege sollte für ein gutes Hautgefühl sorgen und die Haut zum Strahlen bringen.

Wirkt eine Anti Aging Kosmetik wie Botox?

Anti-Aging Pflegeprodukte verfolgen einen völlig anderen Ansatz als Botox-Behandlungen, daher ist auch die Wirkung völlig anders. Während Anti-Aging Kosmetik darauf zielt, altersbedingte Hautdefizite auszugleichen, den hauteigenen Stoffwechsel anzukurbeln und freie Radikale unschädlich zu machen, ist Botox ein verschreibungspflichtiges Medikament, das u. a. zur Faltenreduzierung genutzt wird. Es wird in die mimische Gesichtsmuskulatur injiziert und blockiert dort die Muskelkontraktion. Es kommt zu einer Muskelentspannung, die Falten glätten sich, leichte Falten können vollständig verschwinden. Botulinum baut sich nach der Injektion schnell ab. Ein erster, sichtbarer Behandlungseffekt erfolgt innerhalb 48-72 Stunden. Die Wirkung einer Botox-Spritze kann bis zu einigen Monaten anhalten, ist aber auch potenziell gefährlich, da Botulinumtoxin zu den Giften zählt. Bei einer Überdosierung besteht Vergiftungsgefahr, der sogenannte Botulismus. Für eine dauerhaft glatte Gesichtshaut müssen Botox-Behandlungen in gewissen Abständen wiederholt werden. Die Resultate einer konsequenten Anwendung von Anti-Aging Produkten werden langfristiger erzielt als bei einer Botox-Anwendung, sind aber dafür natürlicher und weniger belastend für den Körper.

Sie haben weitere Fragen?

Das Thema Anti-Aging ist ein faszinierendes, aber auch sehr komplexes Thema. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, die wir hier nicht beantwortet haben, schreiben Sie uns einfach eine Mail oder rufen uns an: +49 2382 7060-0. Wir antworten Ihnen gerne.

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